Im Oktober 2008…
…schickte mir der Neffe des 2006 verstorbenen Nobert Laage dessen
genealogischen Nachlass. Darin befanden sich zu meiner großen Überraschung die
verschollen geglaubten Handschriften aus dem einstigen Besitz von Joachim Christian Caspar Ludwig
(1775-1829), Sohn von
Detlef Gottlieb Laage
1973 hatte Georg Laage in seiner Broschüre "Jochim Laage und seine Söhne"
geschrieben:
Im Familienbesitz waren bis 1945 folgende Erinnerungsstücke an ihn erhalten:
1799: "Gebet Buch mit vielen schönen Morgen- und Abendgebeten versehen.
Geschrieben durch Joachim Christian Ludwig Laage, so geschehen auf dem
Priesholtzer Hoff. - Priesholtz, den 1. Juni 1799"
1819: Ein Kassabuch u.a. mit folgender Eintragung:
"Von Martini 1819, als ich bei 1100 Rthl. zugesetzt und nun beinahe kahl von Geld bin".
1820: "Nützliche Lehren von Joachim Laage in Plüschow".
1825: "Ausgaben zur Haushaltung vom 24.10.1825 an. Joachim Laage, Holländer zu Plüschow"
1828: "Gedichte Sammlung von dem Holländer Joachim Laage, der
in der Weld hat seine völligen Plagen".
Er war (zumindest bis 1973) der Auffassung, dass die Hefte und diverse weitere
Papiere in den Wirren der letzten Kriegsmonate verloren gegangen wären.
Aber hier sind sie nun, gut erhalten und lesbar:

1820: "Nützliche Lehren von Joachim Laage in Plüschow";
Format ca 22x22 cm

Seite 1 aus diesem Heft: "Erstlich wollen wir über die Ehe reden."
Die Liebe ist nicht ein Werk der Überlegung, sondern
eine ganz besondere Stimmung der Seele, vereiniget
mit einem geheimen Rufe des Herzens, daher
wer um eine Braut wirbt…

1828: "Gedichte Sammlung von dem Holländer Joachim Laage, der
in der Weld hat seine völligen Plagen".
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