Das Laage Familienarchiv

Georg Laage - 60 Jahre Familienforschung

Ich möchte diese Seite(n) der Laage-Genealogie dem ersten Laage-Familienforscher Georg Ernst Karl Laage widmen. Ohne seine Arbeit seit den frühen 20er Jahren wäre es kaum möglich, heute eine Familiendokumentation dieses Umfangs zu präsentieren. Es ist ein seltener Glücksfall, wenn sich ein junger Mensch schon im Alter von ca 20 Jahren für Familiengeschichte interessiert. Stets fand er Gelegenheit sich neben seinem Beruf als Lehrer über Jahrzehnte unermüdlich um die Familiendokumentation zu kümmern. Zahlreiche Kladden mit Abschriften und Notizen aus Kirchenbüchern und Archiven in ganz Schleswig-Holstein zeugen von einer regen Reisetätigkeit. Ebenso die Briefwechel mit Archiven und anderen Forschern und fernen Familienmitgliedern.

Im Vorwort zu seinem 1971 erschienen Büchlein "Stammfolge Laage" schreibt Georg Laage:
Seit nahezu 50 Jahren hat es mir besondere Freude bereitet, mich mit der Geschichte der Familie Laage und mit der Sammlung von Daten und Nachrichten über die Lebensschicksale unserer Vorfahren zu befassen. Die vorliegende Stammfolge stellt die Forschungsergebnisse in übersichtlicher Form zusammen und umfaßt nur die Lebensdaten und die genealogischen Zusammenhänge. Ich hoffe, diesem Heft ein weiteres mit Darstellungen, aus der Familiengeschichte folgen lassen zu können.

Ca 1922 unternahm Georg Laage seine ersten Schritte in Richtung Familiendokumentation. Schon bald dehnte er seine Forschungen auf alle Laages aus, unterstützt erfuhr er von interessierten Familienmitgliedern.
Begünstigt wurden seine Forschungen in den 30er Jahren durch die vom damaligen System geforderten Ahnennachweise. Der Zugang zu den Archiven war einfach und die Kosten gering.
Auch aus Dänemark erreichten Georg Laage umfangreich Informationen über den dortigen Familienzweig.
Norbert Laage aus Hamburg trug mit seiner eigenen Dokumentation über den Mecklenburger Zweig bei. Wie aus zahlreicher Korrespondenz zu ersehen ist, war ein Familienforscher Wulf aus Hamburg ein wertvoller Kontaktmann und Quelle für Informationen aus Hamburger Archiven.

1971 - Die Ergebnisse seiner ca. 50-jährigen akribischen Forscherarbeit veröffentlicht Georg Laage in Form der Broschüre "Stammfolge Laage". Ausgehend von einem nachweislichen Urvater Jochim Laage (geb. 1705) werden in dem Heft 9 Generationen beschrieben.

1973 - Georg Laage veröffentlicht zweite Heft. Es trägt den Titel "Jochim Laage und seine Söhne". Der Autor erzählt darin einerseits die Lebensgeschichten der ersten zwei Generationen der Laages, andererseits ist das Heft eine wichtige, um nicht zu sagen notwendige Ergänzung der "Stammfolge". Es enthält viele Erläuterungen und ist zudem spannend und unterhaltsam zu lesen.
Der Inhalt ist im Wesentlichen auf die Web-Seite umgesetzt "Jochim Laage und seine Söhne (und Töchter)" , kann aber auch als PDF-Datei abgerufen werden.

Viele viele Briefe werden mit 'Amerika' ausgetauscht. Vorwiegend mit der Familie in Biloxi Mississippy aber auch mit Brooten in Minnesota gibt es Kontakte.

Verbindung zu Hein Laage in Johannesburg. Georg reist auch nach Süd Afrika.

1994 - Georg Laage stirbt im Alter von 92 Jahren. Das Archiv geht durch mehrere Hände und landet schließlich bei Andreas Laage in Bietigheim-Bissingen.


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